
吕基亚(古希腊语:Λυκία)安纳托利亚历史上的一个地区,位于今土耳其安塔利亚省境内。在罗马帝国时期,这里曾是帝国在亚洲的一个行省。
吕基亚位于土耳其西南部海岸,是一个多山而且植被茂盛的地区。它的西面和西北面与卡里亚交界,东面与潘菲利亚接壤,东北面是皮西迪亚。
在古代,吕基亚地区的主要城市是克桑托斯、帕塔拉、米拉和法塞利斯。
Das Gebiet, das man Lykien nannte, erstreckt sich auf der westlichen der beiden halbkreisähnlichen Ausbuchtungen der kleinasiatischen Südküste. Es dauerte eine Weile, bis sich feste Grenzen herausbildeten; wahrscheinlich war das Gebiet lange weniger einheitlich, als es von außen den Anschein hatte (Ursprünglich galt vielleicht nur das Xanthostal als Lykien). Lykien grenzt im Westen an Karien. Die Grenze verlief ungefähr am Fluss Axon (Kirten Dere). Im Norden grenzte es an Pisidien und Phrygien, im Osten an Pamphylien. Die Landschaft ist teilweise sehr rau und zerklüftet mit Gipfeln bis über 3000 Metern. Lykien zerfällt grob in vier Teile, einen westlichen, einen zentralen, einen östlichen und einen nördlichen Teil. Dabei können nur die drei erstgenannten als lykisches Kerngebiet bezeichnet werden, während Nordlykien, die sogenannte Milyas, eine weitgehend eigenständige Kulturlandschaft bildete, die erst im 4. Jh. v. Chr. durch die Eroberungen des Dynasten Perikles von Limyra zu Lykien kam. Osten und Westen Lykiens prägten zudem zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. Münzen nach unterschiedlichen Standards.
Die wichtigsten Zentren sind das schon in der Ilias erwähnte Xanthos mit dem berühmten Letoon, Patara, die Zentralstadt des Lykischen Bundes und Sitz der Provinzialregierung in Römischer Zeit und berühmt wegen ihres Orakels des Apollon, das in der Frühzeit im Wettstreit mit Delphi lag, Limyra und schließlich Myra mit seinen berühmten Felsgräbern.
Eine Besonderheit Lykiens sind die sogenannten Ortspaare, ein dort häufig anzutreffendes Siedlungsmuster. Dabei wird einem Hafenort an der Mittelmeerküste ein entsprechender Ort in den Bergen zugeordnet. Als Beispiel sei Antiphellos genannt, das heutige Kaş. Die Hafenstadt bildete in der Antike mit dem Bergort Phellos im nahen Hinterland eine Gemeinde. Xanthos bildete mit der Hafenstadt Patara das wichtigste Städtepaar Lykiens. Diesem besonderen Siedlungstyp widmete der Althistoriker Martin Zimmermann seine Dissertation. Er stellte an dem Paar Tyberissos und Timiussa (Üçağız) fest, dass fremde Einflüsse sich vorwiegend in der Bergsiedlung Tyberissos, das auf einer schwer zugänglichen Bergkuppe lag, zuerst bemerkbar machten, im Hafenort jedoch nicht. Im Falle Phellos-Antiphellos war es demnach aber umgekehrt: Hier breiteten sich die griechischen und später römischen Einflüsse in der Hafenstadt aus, während die Bergsiedlung lykische Traditionen gleichsam konservierte.
Antike Stätten in Lykien
kalissos, Andriake, Antiphellos, Aperlai, Apollonia, Araxa, Ariassos, Arif, Arneai, Arsada, Arykanda, Balboura, Bubon, Choma, Dikitanaura, Gagai, Gedelma, Idebessos, Idyros, Isinda, Istlada, Kadyanda, Kalynda, Kandyba, Karkabo, Kaunos, Komba, Korydalla, Krya, Kyaneai, Lebissos, Letoon, Limyra, Lissa, Lydai, Mastaura, Megiste, Melanippe, Myra, Nisa, Oinoanda, Olympos, Panormos, Patara, Phaselis, Phellos, Phoinix, Pinara, Podalia, Pydnai, Rhodiapolis, Sidyma, Simena, Sura, Symbra, Telmessos, Timiussa, Tlos, Tragalassos, Trebendai, Trysa, Tyberissos, Xanthos
Ca. 3 km östlich der Ruinen von Limyra liegt die Brücke bei Limyra aus der Römerzeit. Vier Kilometer flussaufwärts von Kemer befinden sich am rechten Ufer des Flusses Xanthos (Eşen/ Koca Çayı) die Reste der römischen Brücke bei Kemer.

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