












Sechseläuten (zürichdeutsch Sächsilüüte, von Sächsi lüüte «zur sechsten Stunde läuten»[3]) ist ein schweizweit bekanntes Zürcher Frühlingsfest. Laut Bundesamt für Kultur stellt das Sechseläuten den grössten und bekanntesten Schweizer Zunftanlass dar.[4] Dieser findet in der Regel am dritten Montag des Monats April statt.
Im Zentrum stehen der Umzug der historisch kostümierten Zünfter durch die Innenstadt und der Feuerbrauch, das anschliessende Verbrennen des Böögg als «Sinnbild des Winters».[5] «Er ist heute ein mit Knallkörpern gespickter Wattemann, der an die heidnischen Verbrennungen des Winters erinnert.»[6]
Der Name des Fests vergegenwärtigt, dass die zweitgrösste Glocke des Grossmünsters im 16. St. Jahrhundert ab dem ersten Montag nach der Tagundnachtgleiche um sechs Uhr den im Sommerhalbjahr gültigen Feierabend verkündete.[7][8] Im Winterhalbjahr war Arbeitsschluss abends um fünf Uhr.
Die inoffizielle Hymne des Anlasses ist der Sechseläutenmarsch.
六点敲钟节(苏黎世德语 Sächsilüüte,源自 Sächsi lüte “六点钟敲钟”)是苏黎世的一个春季节日,在瑞士全国都很有名。据联邦文化局称,Sechseläuten 是瑞士最大、最著名的行会活动,通常在四月的第三个星期一举行。

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